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Led Zeppelin bekommen recht



Die britische Band Led Zeppelin bekam am 09. März 2020 von einem Berufungsgericht in den USA recht.

 

Der Streit um die Plagiatsvorwürfe gegen die Briten um "Stairway to Heaven" wurde nach über 5 Jahren nun abgeschlossen.

Das Gericht in San Francisco setzte nun die Entscheidung der Geschworenen-Jury aus dem Jahr 2016 wieder in Kraft, die die Bandmitglieder und Komponisten

Robert Plant und Jimmy Page freigesprochen hatte.

 

Dieser Prozess wies allerdings einige Verfahrensfehler vor und wurde deswegen wieder neu aufgerollt. Es ging in dem Verfahren um die zweiminütige Gitarrensequenz des 8min langen Werkes. Die Rocker wurden beschuldigt diesen Teil vom Song "Taurus" der US-Band Spirit geklaut zu haben, das der verstorbene Gitarrist Randy Wolfe Ende 1966 für die Kalifornier geschrieben hat.

Wolfe ist bereits 1995 durch ertrinken ums Leben gekommen. Woraufhin 2015 sein Nachlasseverwalter Michael Skidmore klage gegen Led Zeppelin einreichte.

 

Im eigentlichen Verfahren verwies der Kläger auf deutliche Ähnlichkeiten zwischen den Passagen der beiden Song. Die Verteidiger erwiderten jedoch, dass die Akkorde so gewöhnlich sind, dass für sie kein Urheberrecht gelten würde. Page und Plant argumentierten damals, dass die Akkordefolge so gewöhnlich seien, dass es sie bereits seit Jahrhunderten geben würde. Die elf Richter des Berufungsgerichts entschieden nun, dass das Urteil der ersten Instanz auf der Grundlage des Urheberrechtsgesetzes aus dem Jahr 1909 zu bestätigen.